Wolff: ? Bessere Bedingungen für den Rettungsdienst und Katastrophenschutz schaffen!?

(Stuttgart) Zur maroden Situation im Rettungsdienst und Katastrophenschutz erklärt der baden-württembergische Bundestagsabgeordnete und Sprecher für den Zivil- und Katastrophenschutz der FDP-Bundestagsfraktion, Hartfrid Wolff:

?Der Rettungsdienst und vor allem auch der Katastrophenschutz in Baden-Württemberg muss dringend gestärkt werden. Hier sind eindeutige Versäumnisse bei Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble als auch Landesgesundheitsministerin Monika Stolz auszumachen.

Die Ausstattung muss deutlich verbessert werden. Für die alten Katastrophenschutzfahrzeuge ist der Bund verantwortlich; Innenminister Schäuble darf sich nicht, wie geplant, aus der flächendeckenden Versorgung zurückziehen und muss auch für den Katastrophenschutz vor Ort Verantwortung übernehmen.

Das Sozialministerium in Baden-Württemberg ist hier auch dringend in der Verantwortung. Es ist peinlich, dass in der Vergangenheit hier sowohl bei der Ausstattung als auch bei den Hilfsfristen geschlampt wurde. Es muss das Ziel bleiben, dass jeder Rettungswagen die Hilfsfrist einhalten kann; zumindest muss sichergestellt sein, dass die gesetzlichen Vorgaben überall eingehalten werden.
Wir brauchen dringend mehr Notärzte. Die Anstrengungen der Landesregierung müssen deutlich intensiviert werden, um mehr Ärzte für diesen anspruchsvollen Job des Notaztes zu gewinnen.

Auch der Beruf des Rettungssanitäters muss attraktiver werden, damit personell keine weiteren Schwachstellen entstehen. Hierzu hat die FDP-Bundestagsfraktion einen Gesetzentwurf für die Novellierung des RettungsassistentenG vorgelegt, damit auch für das Rettungspersonal verbesserte rechtliche Bedingungen geschaffen werden. Dies wurde leider von der CDU/SPD-Koalition abgelehnt.?