Wirtschaftsminister Pfister zu neuesten Arbeitsmarktzahlen: Kein Frühlingserwachen auf dem Arbeitsmarkt

(Stuttgart) Nach Ansicht des stellvertretenden Ministerpräsidenten und Wirtschaftsministers Ernst Pfister ist das Frühlingserwachen auf dem Arbeitsmarkt leider ausgeblieben. Pfister warnte zugleich davor, die schlechte Witterung im März und die Statistikeffekte im Zusammenhang mit Hartz IV als alleinige Ursachen für die fehlende Arbeitsmarktbelebung auszumachen. Verantwortlich sei vielmehr die nach wie vor nicht erkennbare Reformstrategie der Bundesregierung auf den zentralen Feldern des Arbeitsmarktes und der sozialen Sicherungssysteme. Daran habe auch der jüngst initiierte „Jobgipfel“ im Kanzleramt nichts Wesentliches geändert.

Für Baden-Württemberg kündigte der Wirtschaftsminister eine entschlossene Politik für mehr Beschäftigung an. Pfister: „Die leicht angestiegene Arbeitslosenquote von 7,3 Prozent ist Anlass genug, auch im Land sämtliche Politikmaßnahmen daraufhin zu überprüfen, ob sie Beschäftigung sichern oder schaffen.“ Pfister wies darauf hin, dass der grundsätzlich erfreuliche Anstieg der Zahl der offenen Stellen auch auf die Zunahme von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen und Ein-Euro-Jobs zurückzuführen sei. Insoweit sei dies leider kein durchschlagender beschäftigungspolitischer Erfolg. Pfister abschließend: „Wir müssen unsere Anstrengungen verstärken, sämtliche bürokratische Beschäftigungshürden abzuräumen, dann wird die reguläre Beschäftigung wieder zunehmen.“