Wirtschaftsminister Pfister für Beibehaltung des Hotel-Privilegs bei Rundfunkgebühren: „Tourismusgewerbe fördern und nicht bremsen“

Baden-Württembergs Wirtschaftsminister Ernst Pfister hat sich für die Beibehaltung ermäßigter Rundfunkgebühren für Hotels ausgesprochen. ?Wir müssen das Tourismusgewerbe fördern und nicht bremsen?, wandte sich der Minister gegen Überlegungen, das sogenannte ?Hotelprivileg? zumindest für größere Häuser zu kippen. Derzeit zahlt das Übernachtungsgewerbe eine um 50 Prozent ermäßigte Rundfunkgebühr für Fernseher und Radios in Hotelzimmern.

Pfister, der als Wirtschaftsminister auch für den Bereich Tourismus zuständig ist, wies auf die schwierige Situation hin, in der sich das Hotelgewerbe derzeit befindet. Die allgemeine Konsumzurückhaltung bereite den Hotels bereits genug Probleme. ?Mein Ziel als Wirtschaftsminister ist es, die politischen Rahmenbedingungen für die Tourismusbranche zu verbessern als Voraussetzung für den Erhalt und die Schaffung von Arbeitsplätzen.?

Nach Pfisters Angaben sind in den ersten Monaten des Jahres 2004 die Gästeankünfte und -übernachtungen in Baden-Württemberg auf eine positive Entwicklung eingeschwenkt. Von Januar bis Mai 2004 stieg die Zahl der Ankünfte im Land im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,7 Prozent und die Zahl der Übernachtungen um 0,8 Prozent. „Dieser positive Trend muss unterstützt und nicht durch zusätzliche Kostenbelastungen behindert werden“, sagte Pfister abschließend.