Wirtschaftsminister Ernst Pfister: „Mitarbeiterführung ist für die Zukunftsfähigkeit von Handwerksbetrieben entscheidend“

(Stuttgart) Kleine und mittlere Handwerksbetriebe für das Thema Personalmanagement zu sensibilisieren, ist Ziel des landesweiten Projekts „ Erfolgsfaktor Mitarbeiter: Führen und fördern. Personaloffensive Handwerk Baden-Württemberg“, das der Baden-Württembergische Handwerkstag Mitte Dezember gestartet hat. Das Wirtschaftsministerium hat für das Projekt einen Zuschuss in Höhe von 631.025 Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Ziel 3 bewilligt. Wirtschaftsminister Ernst Pfister dazu: „Professionelles Personalmanagement gewinnt als Wettbewerbsfaktor immer mehr an Bedeutung. Nur mit zufriedenen und qualifizierten Beschäftigten, denen Entwicklungsmöglichkeiten geboten werden, wird das Handwerk zukunftsfähig bleiben und dem spürbaren Fachkräftemangel entgegentreten können“.

Das Projekt soll bei den rund 1.300 Handwerksbetrieben im Land Bewusstsein für dieses Thema schaffen. In der ersten Projektphase werden Personalkonzepte erarbeitet, die den Anforderungen von Handwerksbetrieben gerecht werden und sich an bewährten Personalkonzepten der Industrie orientieren. In mehreren eintägigen Personalforen wird Basiswissen vermittelt, um Betriebe für das Thema Personalmanagement zu sensibilisieren.

Interessierte Unternehmen haben dann die Möglichkeit, an mehrtägigen Workshops teilzunehmen, in denen betriebsspezifische Personalentwicklungspläne erarbeitet werden.

Im letzten Projektjahr können die teilnehmenden Betriebe bei organisierten Treffen Erfahrungen austauschen und Unterstützung für die praktische Umsetzung bekommen.

Bei der landesweiten Umsetzung des Projekts arbeitet der Projektträger eng mit den Handwerkskammern, den Landesinnungsverbänden, den Kreishandwerkerschaften, den Innungen und sonstigen selbstständigen Organisationen des Handwerks vor Ort zusammen.

Das Projekt ist eines von mehr als 300 Vorhaben, die das Wirtschaftsministerium im Rahmen des ESF Ziel 3 betreut. Insgesamt stehen dem Wirtschaftsministerium dafür in den Jahren 2000 bis 2006 86 Millionen Euro zur Verfügung.