Wahlen des FDP-Bundesvorstandes beim Parteitag am 7./8. Dezember 2013 in Berlin

Berlin – Mit guten Ergebnissen konnte sich der Landesverband der FDP Baden-Württemberg in Berlin einbringen. Mit dem Landesvorsitzenden Michael Theurer, der mit 77,89 Prozent gewählt wurde, ist die FDP Baden-Württemberg wieder im Präsidium der Bundespartei vertreten. Zudem wurden mit Michael Link, Gabriele Heise, Patrick Meinhardt und Hartfrid Wolff vier weitere Baden-Württemberger in den Bundesvorstand der FDP gewählt. Und mit dem Bundesvorsitzenden der Jungen Liberalen, Alexander Hahn und Dirk Niebel freut sich die FDP Baden-Württemberg über zwei weitere baden-württembergische Mitglieder im FDP Bundesvorstand. Damit haben sich alle Kandidaten aus Baden-Württemberg durchgesetzt.

Dazu erklärt der FDP-Landesvorsitzende Michael Theurer:
„Die FDP Baden-Württemberg setzte nicht nur personelle, sondern auch inhaltliche Akzente. Mit einer klaren Haltung für Europa und einem Antrag zum Abhörskandal. Gerade bei der massenhaften Bekämpfung der Ausspähung von Daten zeigt sich, wie wichtig die FDP ist. Im Europäischen Parlament haben sich die Liberalen in einem Mitte-Links-Bündnis, gegen die Stimmen der Union, mit einer Stimme Mehrheit durchgesetzt, dass die Aussetzung des SWIFT-Abkommens auf der Tagesordnung blieb. Damit war es dem Europäischen Parlament möglich, dass das SWIFT-Abkommen ausgesetzt werden konnte und die US-amerikanischen Behörden damit ein klares Signal bekommen haben: Das massenhafte Ausspähen von E-Mails ist nicht mit unseren liberalen Grundsätzen zu vereinbaren. Um diesem Abhörskandal entgegenzutreten, hat sich die FDP Baden-Württemberg gemeinsam mit den Jungen Liberalen in einem Antrag, der mit großer Mehrheit beschlossen wurde, in Berlin durchgesetzt. Ziel ist unter anderem die Aufklärung und Ahndung von damit zusammenhängenden Straftaten auf deutschem Boden“.