Touristische Beschilderung entlang von Autobahnen verbessern

(Berlin) Zur Sachverständigen-Anhörung im Tourismusausschuss zu einem FDP-Antrag „Für eine flexiblere touristische Beschilderung entlang von Autobahnen“ erklärt der tourismuspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion und Trossinger Bundestagsabgeordnete, Ernst Bugrbacher:

Die Mitglieder im Ausschuss für Tourismus diskutieren am Mittwoch, dem 10. Oktober, mit Sachverständigen aus dem Tourismus- und Verkehrsbereich eine FDP-Initiative zur Belebung des Deutschlandtourismus. Grundlage ist ein FDP-Antrag zur flexibleren Beschilderung entlang von Autobahnen. Dabei will die FDP auf die Erfahrungen in vielen anderen europäischen Ländern zurückgreifen, wo sehr viel flexibler auf touristische Highlights aufmerksam gemacht werden darf, ohne dadurch die Verkehrssicherheit zu verringern.

Bislang dürfen die „Unterrichtungstafeln“ nach einer entsprechenden Richtlinie nur dann aufgestellt werden, wenn unter anderem Landschaften und Sehenswürdigkeiten im Blickfeld des Autofahrers liegen und mindestens ein Abstand von 20 km zwischen den Tafeln eingehalten wird. Diese Regelungen sind unsinnig wie auch die Praxis in fast allen Ländern Europas zeigt. Die FDP verspricht sich von der Anhörung wichtige Hinweise, wie diese starren Regelungen im Interesse des Tourismus verbessert werden können. Deutschland hat hervorragende touristische Angebote, auf die wegen der bestehenden Reglementierungen nur in Ausnahmefällen hingewiesen werden kann. Damit aus den Transitreisenden Deutschlandurlauber werden, sollten wir von den positiven Erfahrungen lernen und auf die unzähligen touristischen Attraktionen entlang unserer Autobahnen besser hinweisen.