Theurer: Union muss mehr als nur ankündigen, es fehlt an Taten

Zur aktuellen Meldung, dass auch CDU-Chef Strobl auf Distanz zu den Erbschaftssteuerplänen von Minister Schäuble geht, erklärt der FDP-Landesvorsitzende und Präsidiumsmitglied im FDP-Bundesvorstand Michael Theurer MdEP:

Nachdem die Große Koalition gerade für die kleinen und mittleren Unternehmen schon mehr als genug an Belastungen geschaffen hat, wird es Zeit, dass sich Widerstand regt. Die Freien Demokraten begrüßen daher, dass Unionschef Strobl auf Distanz zu den Plänen geht. Allerdings helfen die ständigen Ankündigungen aus den Reihen der Union niemandem. Es fehlt an Taten.

Die Freien Demokraten fordern den vollen Einsatz für eine mittelstandsfreundliche Reform der Erbschaftssteuer. Wir lehnen die Vorschläge von Bundesfinanzminister Schäuble ab. Wegen des geringen Aufkommens und des unverhältnismäßig hohen Verwaltungsaufwandes wäre es am besten, die Erbschaftssteuer ganz abzuschaffen. In jedem Fall darf die Substanz der mittelständischen Familienunternehmen nicht weiter belastet werden. Wir fordern eine schnelle und pragmatische Lösung, die für kleine und mittlere Unternehmen Rechtssicherheit schafft.