Theurer: Schluss mit Lehrerentlassungen für die Sommerferien

Zur Kritik der GEW an der grün-roten Landesregierung beim Thema Lehrerentlassungen für die Sommerferien und zum Schuljahresauftakt, erklärt das FDP-Präsidiumsmitglied und der FDP-Landesvorsitzende Michael Theurer MdEP:

Schon mehrfach und berechtigt hat die FDP die Weigerung der grün-roten Landesregierung kritisiert, die sechswöchige Arbeitslosigkeit von angehenden Lehrkräften nach dem Referendariat zu beenden. Die Weigerung der Landesregierung, diese sechswöchige Arbeitslosigkeit zu beenden, ist eine herbe Enttäuschung für die angehenden Lehrerinnen und Lehrer.

Die FDP Baden-Württemberg setzt sich dafür ein, dass die sechswöchige Sommerferien-Arbeitslosigkeit der Referendare nach ihrer Ausbildung und der befristet beschäftigten Lehrkräfte abgeschafft wird. Indem das Referendariat und die Laufzeit der befristeten Arbeitsverträge um die Dauer der Sommerferien verlängert werden. Damit teilen wir die Kritik der GEW. Dass sich SPD und die Grünen, zu deren Oppositionszeiten dafür ausgesprochen hatten, das befristet eingestellte Lehrkräfte während der Sommerferien ein Gehalt bekommen, hat sich, wie so oft unter Grün-Rot, als reines Sonntagsreden-Lippenbekenntnis herausgestellt.

Nachdem Grüne und SPD einen Antrag der FDP-Landtagsfraktion auf Weiterbezahlung der fertig ausgebildeten Referendare während der Sommerferien mit einem wenn auch unverbindlichen Gegenantrag kassiert hatten, bestand immerhin Hoffnung auf Abhilfe des unhaltbaren Zustands zu einem späteren Zeitpunkt. Eine erneute Anfrage aus der FDP-Landtagsfraktion an die Landesregierung ergab nun jedoch, dass hiermit in dieser Legislaturperiode nicht mehr zu rechnen ist. Das verdient eine weitere schlechte Note im bildungspolitischen Armutszeugnis der grün-roten Landesregierung. Und für die betroffenen Lehrkräfte ist es ein denkbar schlechter Start für den Schuljahresauftakt.