Theurer: Schäuble sollte sich zu Frankfurt bekennen

Für die Zeit nach dem Brexit wird ein Zusammenschluss der London Stock Exchange und der Deutschen Börse geplant. FDP-Präsidiumsmitglied Michael Theurer kritisiert, dass sich die Bundesregierung im Vergleich zur britischen Regierung beim Thema Börsenfusion sehr bedeckt halte. „Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble sollte aber keine Zweifel aufkommen lassen und sich klar für Frankfurt als Sitz der fusionierten Börse aussprechen“, fordert Theurer.

Eine Stärkung des Finanzstandorts Deutschland sei mehr denn je erforderlich, nicht zuletzt aus europäischer Sicht, unterstreicht der EU-Abgeordnete mit Blick auf die wirtschaftlichen Turbulenzen nach dem Brexit-Referendum. Aus Sicht des Freidemokraten wäre die Entscheidung für Frankfurt ein Schritt in die richtige Richtung.

„Industrie und Export Deutschlands und der Europäischen Union sind dringend auf eine leistungsfähige Finanzwirtschaft angewiesen, für die Frankfurt die besten Bedingungen bietet“, erläutert Theurer. An leistungsstarken Anbietern und einer eingespielten Infrastruktur bestehe hier kein Mangel. Der Freidemokrat ruft den Bundesfinanzminister deswegen auf, diese Chance nicht verstreichen zu lassen.

(zuerst erschienen auf https://www.liberale.de/content/schaeuble-sollte-sich-zu-frankfurt-bekennen)