Theurer/Reith: Baden-Württemberg braucht Programme wie MobiPro-EU, um auch in Zukunft den Erfolg von Mittelstand und Handwerk zu sichern

Zur aktuellen Debatte über das Förderprogramm MobiPro-EU erklären der Sprecher für Europapolitik, Mittelstand und Handwerk der FDP-Landtagsfraktion, Niko Reith MdL und das FDP-Präsidiumsmitglied und der FDP-Landesvorsitzende Michael Theurer MdEP:

Baden-Württemberg braucht Programme wie MobiPro-EU. Die Freien Demokraten setzten sich daher nachhaltig für die Fortsetzung und verbesserte Ausstattung von Programmen wie MobiPro-EU ein. Denn hier bietet sich eine klassische Win-Win-Situation: Einerseits kann man Chancen für Jugendliche aus Ländern mit hoher Arbeitslosigkeit schaffen. Zudem kann man andererseits Chancen für mittelständische Betriebe und das Handwerk, wo händeringend Auszubildende gesucht werden, in Baden-Württemberg eröffnen. Gerade in Sozial- und Pflegeberufen, in denen ein hoher Fachkräftebedarf besteht, ist die Nachfrage der Ausbildungswilligen erfreulich hoch. Wir fordern daher, dass Erfolgsprogramme wie MobiPro-EU endlich ausreichend gefördert werden und damit in Deutschlands Zukunft investiert wird.

Der demographische Wandel macht eine europäische Qualifizierungsoffensive immer drängender notwendig. Gerade der weltweite Exportschlager, die duale Ausbildung, muss wieder stärker in den Fokus genommen werden. Wir müssen endlich qualifizierte Zuwanderung als Chance begreifen, wie wir die Europäische Union als Chance begreifen müssen. Der Mittelstand und das Handwerk in Baden-Württemberg müssen international wettbewerbsfähig bleiben, und hierfür ist das Programm MobiPro-EU ein wichtiger Baustein. Das Programm, welches zur Förderung der beruflichen Mobilität von ausbildungsinteressierten Jugendlichen und arbeitslosen Fachkräften aus Europa aufgelegt wurde, muss endlich als das begriffen werden, was es ist: Ein Programm, welches Chancen ermöglicht.