Theurer: Donauraum wird neue Makro-Region der EU

Die Präsentation der Mitteilung und Aktionsplan für die Donauregion morgen (Donnerstag) durch die Kommission begrüßt Michael Theurer, Mitglied des Vorstandes des 60 Abgeordnete starken Donauforums:

„Endlich legt die Kommission ihre Strategie für die Entwicklung der nächsten europäischen Makroregion vor. Das Potenzial des Donauraumes wird bislang völlig unterschätzt. Mit 160 Millionen Einwohnern machen die Donau-Anrainerländer einen erheblichen Teil Europas aus.

In diesem Papier werden auch die Forderungen der ALDE-Fraktion nach besonderer Berücksichtigung der kleinen und mittelständischen Unternehmen von der Kommission aufgegriffen: Technologietransfer, das Zusammenspiel von wirtschaftlichem Know-How und Kooperation. Positiv ist auch die Verankerung des Rates der Donaustädte und Regionen, deren Vorsitz der Ulmer OB Ivo Gönner hat. So wie der Rhein für die für erfolgreiche Westintegration steht, kann die Donau zum Szmbol für die Integration Südosteuropas werden.“

Nach den Plänen der EU soll der Donauraum zur neuen „Makro-Region“ der Europäischen Union entwickelt werden. Die Initiative basiert auf Konsultationen mit allen betroffenen Ländern (Österreich, Bulgarien, Tschechische Republik, Deutschland, Ungarn, Rumänien, Slowakei und Slowenien, Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Serbien, Moldawien, Montenegro und der Ukraine) und bezieht auch andere Akteure wie die regionalen und lokalen Regierungen mit ein.