Theurer: Die negativen Folgen des Mindestlohns machen uns große Sorgen

 Zur aktuellen Debatte um die Folgen des Mindestlohns erklärt der FDP-Landesvorsitzende und Präsidiumsmitglied im FDP-Bundesvorstand Michael Theurer MdEP:

Supermärkte müssen Mitarbeiter entlassen, Zeitungen können nicht mehr ausgetragen werden und jetzt müssen die Taxiunternehmen in eine Lohn-Preis-Spirale einsteigen. Die negativen Konsequenzen des Mindestlohns werfen ihre Schatten voraus.

 

Der Mindestlohn entpuppt sich als pseudosoziale Mogelpackung, die Arbeitsplätze kostet und die Menschen in Deutschland teuer zu stehen kommt. Um kostendeckend zu arbeiten, müssten Dienstleister wie die Taxiunternehmen künftig ihre Preise deutlich erhöhen oder Leute entlassen. Diese negative Entwicklung sehen wir mit großer Sorge.

 

Die Bundesregierung muss endlich einlenken und auf die Kritik beim Mindestlohn eingehen. So mahnt beispielsweise der Normenkontrollrat an, dass die Kosten und der Bürokratieaufwand des geplanten Mindestlohns für die Unternehmen gewaltig seien. Zudem kritisiert dieses Gremium zu Recht die unvollständige bzw. schlichtweg fehlende Kalkulation und Offenlegung der mit der Einführung des Mindestlohns anfallenden Kontrollkosten. Am härtesten aber trifft der geplante allgemeine gesetzliche Mindestlohn die Menschen, die ihren Arbeitsplatz zu verlieren drohen.