Spitzenkandidat der Südwestliberalen beim Podium perspektiven

Stuttgart – Bei der Gesprächsreihe perspekiven des Katholischen Stadtdekanats und des Katholischen Bildungswerks Stuttgart e.V. war jüngst der Spitzenkandidat der Südwestliberalen Dirk Niebel MdB, der Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, zu Gast. Die Gesprächsreihe ist auf die Herausforderungen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Religion ausgerichtet.

Gerade die Rolle von Dirk Niebel bei der Neuordnung der Entwicklungspolitik war eines der wichtigsten Themen auf dem Podium und für die anwesenden Bürgerinnen und Bürger. Wobei Bundesminister Dirk Niebel die Strukturreform der entwicklungspolitischen Organisationen in Deutschland in dieser Legislaturperiode als bislang wichtigsten politischen Erfolg seiner Karriere bezeichnet. Er konnte deutlich machen, wie viel Einfluss gerade die Veränderung von einer reinen Entwicklungshilfe, hin zu einer wirtschaftlichen Zusammenarbeit hat. Ebenso wie er verdeutlichte, dass die internationale Zusammenarbeit entscheidend für mittelständische Unternehmen in Baden-Württemberg sein kann.
Aber auch bei den aktuellen landesspezifischen Themen konnte der Spitzenkandidat beim Publikum punkten. So sprach sich Niebel für den Erhalt einer vielfältigen Schullandschaft aus, die jedem Kind ein, seinen Begabungen angemessenes, Angebot macht. Da es keine Einheitskinder gibt, darf es auch keine Einheitsbildung geben. Die finanzielle Bevorzugung des grün-roten Lieblingskindes Gemeinschaftsschule zu Lasten aller andereimg_6000_800_400_01n Schularten ist daher nicht hinnehmbar. Die FDP will den Erhalt eines differenzierten Schulsystems, in dem auch Werkrealschulen und Realschulen ihren Platz haben. Aber auch auf einen Exportschlager, das duale Ausbildungssystem, konnte der Minister hinweisen. Zukünftig will sich der Minister für eine Neuordnung der internationalen Institutionen einsetzen. Diese sei überfällig, sagte Niebel.