Rülke: Am erfolgreichen dualen Ausbildungssystem festhalten

Der wirtschaftspolitische Sprecher der FDP/DVP-Landtagsfraktion, Dr. Hans-Ulrich Rülke, hat sich in einer von der SPD beantragten Landtagsdebatte mit dem Thema ?Nutzung der Möglichkeiten aus der Reform des Berufsbildungsgesetzes? dafür eingesetzt, am dualen Ausbildungssystem festzuhalten und ?nur in Einzelfällen nach einer vollzeitschulischen Ausbildung den direkten Zugang zu einer Kammerprüfung zu ermöglichen?.

Nach den Worten von Rülke bringt das duale System die Auszubildenden mit den Unternehmen und damit dem Arbeitsmarkt in direkten Kontakt. „Auf diese Weise bekommen die Jugendlichen die so wichtigen ersten Berufserfahrungen und zusätzliche Qualifikationen, die ihre Chancen auf einen Arbeitsplatz erhöhen“, so Rülke. Daher bestehe keine Notwendigkeit das duale System aufzuweichen, wie die Landes-SPD dies beabsichtige. Schließlich habe Baden-Württemberg die beste Ausbildungssituation seit 16 Jahren.

Mit Blick auf die SPD im Bund sagte Rülke, dass diese das baden-württembergische Konzept des so genannten Altbewerberprogramms übernommen habe. „Dieses erfolgreiche Programm gibt es im Südwesten schon seit zwei Jahren. Jetzt wird also auch bei der Bundes-SPD auf die Stärkung des dualen Systems gesetzt und nicht auf vollzeitschulische Ausbildung“, so Rülke.