Niebel: Einigung zwischen Clement und Laumann reicht nicht aus

BERLIN. Der arbeitsmarktpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, FDP-Bundesvorstandsmitglied Dirk NIEBEL, erklärt zum Ergebnis der Gespräche zwischen Bundesregierung und Union über neue
Zuverdienstmöglichkeiten für Langzeitarbeitslose: "Die Einigung zwischen Wolfgang Clement und Karl-Josef Laumann
bedeutet nur eine geringfügige Verbesserung und reicht längst nicht aus, um für die betroffenen Menschen einen wirklichen Anreiz für die Arbeitsaufnahme im ersten Arbeitsmarkt zu setzen. Die FDP will bis zu
einem Verdienst von 600 Euro monatlich 40 Prozent des Zuverdienstes anrechnungsfrei stellen. Das setzt die richtigen Anreize, um eine
Aufblähung des zweiten Arbeitsmarktes durch Ein-Euro-Jobs zu verhindern."