Niebel: Ein-Euro-Jobs begrenzen

(Berlin) Zur vorgeschlagenen Ausweitung der Ein-Euro-Jobs auf die Privatwirtschaft erklärt der arbeitsmarktpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Dirk Niebel:

Bei der Ablehnung des Vorschlags, die sogenannten Ein-Euro-Jobs auch auf die Privatwirtschaft auszudehnen, ist die FDP ausnahmsweise mit Ursula Engelen-Kefer und der rot-grünen Koalition einer Meinung. Ein-Euro-Jobs dürfen keine regulären Arbeitsplätze verdrängen oder den Wettbewerb mit anderen Anbietern verzerren. Gemeinnützigkeit und Zusätzlichkeit mit einer zeitlichen Befristung auf höchstens 6 Monate müssen die Genehmigungskriterien bleiben. Ein-Euro-Jobs dürfen nur an Langzeitarbeitslose vergeben werden, um ihre Arbeitsbereitschaft zu überprüfen und sie wieder an bestimmte Arbeitstugenden heranzuführen.