Meinhardt: ?Herausforderungen in der Schulpolitik angehen!?

(Stuttgart) Zu den Plänen der Kultusminister von Baden-Württemberg und Sachsen für ein gemeinsames ?Südabitur? erklärt der bildungspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion und Mitglied des FDP-Landesvorstands, Patrick Meinhardt:

?Die Vergleichbarkeit von Abiturabschlüssen erreichen wir mit bundesweiten Bildungsstandards. Nur so wird der Umzug von einem Land in ein anderes nicht zu einem Bildungshindernis.
Wir brauchen eine an den Bedürfnissen der Schüler orientierte Bildungspolitik und keine weiteren zentralistischen Vorgaben für Schulen.

Was will der Kultusminister den Gymnasien eigentlich noch zumuten?
Bildungsstandards auf der Bundesebene, Bildungsstandards zwischen Baden-Württemberg und Sachsen, gemeinsames bundesweites Zentralabitur in den Fächern Mathe und Deutsch, gemeinsame Abiturprüfungen mit Sachsen und Abiturprüfungen für die übrigen Fächer nach baden-württembergischen Vorgaben?

Das führt nur zu weiterer Verunsicherung an den Schulen.
Chaotischer geht es ja wohl nicht!

Schulen brauchen nicht ständig neue Vorgaben von oben, die nicht zu einer qualitativen Verbesserung vor Ort führen.
Unsere Gymnasien brauchen endlich die Zeit, Neuerungen auch einmal umzusetzen! Bei der weiteren Verbesserung von G8 haben wir in Baden-Württemberg noch erheblichen Diskussions- und Handlungsbedarf.?