Meinhardt: Widerstand hat sich gelohnt

Die FDP begrüßt, dass Grün-Rot beim Landesjagdgesetz zumindest teilweise zurückrudert. Damit wird deutlich, dass sich der massive Widerstand aus Jägerschaft und Opposition gelohnt hat. Leider ist dies ein rares Beispiel, dass sich der Widerstand gegen das ideologische Vorgehen von Grün-Rot lohnt.

Dennoch bleibt es dabei, dass das bisher hervorragend funktionierende Prinzip der Eigenverantwortung ausgehebelt und dieses bewährten und kluge Prinzip aufgegeben wird. Mit dem neuen Landesjagdgesetz schießt Grün-Rot weit übers Ziel hinaus.

In der jetzigen Form wird ein künstlicher Gegensatz zwischen Natur- und Tierschutz und Jagd aufgebaut, der in Wirklichkeit nicht besteht. Dies ist ein Schlag ins Gesicht tausender ehrenamtlicher Jäger, die durch Hege und Pflege in vielen Stunden einen aktiven Beitrag zum Naturschutz leisten. Das Landesjagdgesetz droht ein Jagdbehinderungsgesetz zu werden. Denn so wie es derzeit geplant ist, bedeutet das neue Jagdgesetz nichts Gutes für Wild und Wald in Baden-Württemberg. Nicht nur die Eigeninitiative und die lange Erfahrung der Jäger drohen massiv eingeschränkt zu werden, sondern das Gesetz droht vor allem mehr Bürokratie zu bringen.

Die FDP Baden-Württemberg hat sich früh zum Jagdrecht wie zum Jagdausübungsrecht als Bestandteil des geschützten Eigentumsrechtes bekannt. Wir bedauern daher zutiefst, dass jetzt die lange Tradition der Jägerinnen und Jäger als verantwortungsbewusste und verantwortungsvolle Naturschützer zugunsten von mehr grüner Ideologie geopfert wird.