Meinhardt: Unverantwortliche Scheckbuch-Bildungspolitik für Gemeinschaftsschulen

Zu den neuesten Gemeinschaftsschulzahlen erklärt der FDP-Generalsekretär Patrick Meinhardt:

Die Gemeinschaftsschule erfreut sich nicht wachsender Beliebtheit, sondern immer mehr Kommunen werden rein aus finanziellen Gründen gezwungen sich gegen ihre Überzeugung für diese Schulart zu entscheiden. Die meisten Kommunen würden am liebsten ihre Werkrealschule halten, ihre Realschule stärken und mehr Schulverbünde und Schulkooperationen auf den Weg bringen.

Aber mit ihrer einseitigen Förderung der Gemeinschaftsschule betreibt die grün-rote Landesregierung unverantwortliche Scheckbuchbildungspolitik auf dem Rücken der Schüler, Eltern und Lehrer.

Die Landesregierung sollte lieber heute als morgen aus ihrer ideologischen Schulpolitik aussteigen und endlich den Schulen und Kommunen vor Ort Respekt zollen. Die beste Schule entsteht vor Ort und nicht im Hinterzimmer des Kultusministeriums.

Statt konzeptionslos die Gemeinschaftsschule von oben durchzupauken, sollte die Landesregierung die Fördermittel fair allen Schulen und insbesondere den Realschulen, die Grün-Rot finanziell ausbluten lässt, zur Verfügung stellen. Wenn nur 57 Prozent der Fünftklässler in der Realschule eine Empfehlung für diese Schule haben, müssen wir gerade die Realschulen in ihrer pädagogischen Arbeit stärken.