Meinhardt: Kritik des Bundesrechnungshofs nicht einfach unter den Tisch kehren!

Zu der bekannt gewordenen Kritik des Bundesrechungshofs an der Handhabe der Bundesagentur für Arbeit des Programms ?Einstiegsqualifikation für Jugendliche (EQJ)? erklärt der bildugnspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Patrick MEINHARDT:

Wie lange müssen wir noch warten, bis es der Bundesagentur endlich gelingt, sinnvolle Programme vernünftig zu organisieren, ohne dass nach kurzem der Bundesrechnungshof Missbräuche feststellt? Die Kritik des Bundesrechungshofs an der Bundesagentur für Arbeit wird zur Gewohnheit.

Diesmal steht das Programm „Einstiegsqualifikation für Jugendliche“ in der Kritik. Das EQJ ist vom Grundgedanken her sehr sinnvoll, denn damit sollen eigentlich schwerer vermittelbare Jugendliche auf eine Ausbildung vorbereitet werden. Wenn aber ein hoher Anteil der Teilnehmer des EQJ mittlere und höhere Bildungsabschlüsse hat, ist das die falsche Zielgruppe.

Die Kritik des Bundesrechnungshofes muss ernst genommen werden und darf von der Bundesagentur nicht einfach vom Tisch gewischt werden. Im Gegenteil: Sie muss im Parlament behandelt werden! Denn das EQJ soll den Jugendlichen helfen, die sonst Schwierigkeiten hätten in ein Ausbildungsverhältnis zu kommen. Hier muss von Bundesregierung und Bundesagentur sichergestellt werden, dass das EQJ von jungen Menschen wahrgenommen wird, für die es gedacht ist.