Meinhardt: Kein Herumgeeiere der Bundesregierung

(Berlin) Zu den Äußerungen des DGB-Vorsitzenden Michael Sommer zur Finanzierung von zusätzlichen Ausbildungsprogrammen aus BA-Überschüssen erklärt der bildungspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Patrick Meinhardt: Der DGB, der meilenweit davon entfernt ist, die von ihm geforderte Ausbildungsquote der Unternehmen selbst zu erfüllen, sollte sich mit Forderungen zu Ausbildungssonderprogrammen, die aus den BA-Überschüssen finanziert werden sollen, besser zurückhalten. Staatliche Sonderprogramme, wie sie das Trio infernale aus Sommer, Koch und Lafontaine wollen, bringen den Jugendlichen gar nichts.

Wir brauchen kein Herumgeeiere der Bundesregierung, sondern eine klare Linie: Lohnnebenkosten senken, Unternehmen entlasten, starre Ausbildungsregeln flexibler gestalten und die überbetriebliche Ausbildung stärken. Vor allem aber müssen die 15 roten und schwarzen Bildungsminister in den Ländern ihre Hausaufgaben machen. Nicht die Hauptschule schlecht reden, sondern eine Qualitätsoffensive Hauptschulabschluss ist angesagt. Nur wenn Schüler fit für die Lehre gemacht werden, haben sie auch eine Chance auf einen Ausbildungsplatz.