Meinhardt: Frau Schavan wird bildungsföderale Geisterfahrerin

Zur Forderung der Bundesbildungsministerin Annette Schavan nach einem bundesweiten Zentralabitur erklärt der bildungspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Patrick Meinhardt:

Ein bundesweites Zentralabitur ist bildungspolitisch der vollkommen falsche Weg!

Wenn die Bundesbildungsministerin glaubt, dass jetzt der Zeitpunkt ist, um einen Streit mit den Landeskultusministern vom Zaun zu brechen, irrt sie gewaltig.

Frau Schavan hat sich beim Bildungsföderalismus vom Paulus zum Saulus zurückentwickelt. Wir brauchen als Bundesbildungsministerin keine bildungsföderale Geisterfahrerin!
Ihre heutige Position zum Bildungsföderalismus ist eine Kehrtwende um 180 Grad zu dem, was sie als Kultusministerin von Baden-Württemberg gefordert hat.

Frau Schavan muss in ihr bildungspolitisches Stammbuch geschrieben werden: Nicht bundeseinheitliche Abschlüsse auf dem kleinsten gemeinsamen Nennern erzeugen bessere Bildungsergebnisse, sondern der Wettbewerb der Länder um die beste Bil-dung!

Die CDU Baden-Württemberg muss sich die Frage erlauben lassen, ob Sie mit ihrer Ministerin noch im selben bildungspolitischen Boot sitzt.