Meinhardt: Diakonie und die evangelische Landeskirche in Württemberg nehmen bewundernswerte sozialpolitische Vorreiterrolle ein

Zur Initiative der Diakonie und der evangelischen Kirche in Württemberg erklärt der FDP-Generalsekretär Patrick Meinhardt:

Mit ihrem neuen Förderprogramm für Langzeitarbeitslose übernehmen die Diakonie und die evangelische Landeskirche in Württemberg eine bewundernswerte sozialpolitische Vorreiterrolle.

Die Möglichkeit über Beschäftigungsgutscheine von der Landeskirche an die Kirchengemeinden Menschen eine Chance zu geben, aus der Langzeitarbeitslosigkeit zu kommen, begrüßt die FDP ganz ausdrücklich. Die Bundesrepublik Deutschland steht bei den Arbeitsmarktplatzzahlen und insbesondere bei der Jugendarbeitslosigkeit im europäischen Vergleich ausgesprochen gut da, wir hatten noch nie so viele sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze in Deutschland wie in diesem Jahr und Baden-Württembergs Mittelstand zeigt sich auch hier in seiner sozialpolitischen Verantwortung vorbildlich.

Aber wir dürfen auch die Augen nicht davor verschließen, dass bei Langzeitarbeitslosen zusätzliche Maßnahmen notwendig sind. Eine faire Marktwirtschaft zeigt sich gerade dann, wenn Menschen seit ein, zwei, drei oder noch mehr Jahren keine Arbeit haben und wir uns als eine Bürgergesellschaft, die ihrer Verantwortung füreinander gerecht werden will, aktivierende neue Modelle einfallen lassen, mit denen wir konkrete Perspektiven geben können. Die liberale Idee eines Bürgergeldes, die genau dies zum Ziel hat, ist immer noch der beste sozialpolitische Ansatz.

Das am heutigen Buß- und Bettag vorgestellte Aktivierungsprogramm der Diakonie und der evangelischen Kirche in Württemberg schafft genau solche Chancen und Perspektiven und zeigt im besten Sinne soziale Verantwortung.