Meinhardt: Berufsschulen dürfen nicht zum Stiefkind der Landesregierung werden

Zur aktuellen Stellungnahme des Berufsschullehrerverbandes zur Halbzeitbilanz von Grün-Rot erklärt der FDP-Generalsekretär Patrick Meinhardt:

Die Berufsschulen dürfen nicht zum Stiefkind der Landesregierung werden. Gerade das berufliche Schulwesen ist der Anker für Durchlässigkeit und Flexibilität in Baden-Württemberg. Die FDP teilt deswegen die Verärgerung des Berufsschullehrerverbandes. Es ist ja auch absurd, dass sich die Landesregierung vollmundig in ihrer Halbzeitbilanz für ihre Bildungspolitik feiert und zugleich die Altersermäßigung und das Pensionsalter verschiebt, bei der Besoldung eine Nullrunde und bei der Eingangsbesoldung eine spürbare Absenkung verordnet, bei den Beihilfen deutlich kürzt und auch noch die Anrechnung für die Übernahme außerunterrichtlicher Aufgaben um ein Drittel reduziert. Statt einseitig Gemeinschaftsschulen deutlich finanziell zu fördern, sollte die Landesregierung einen Kurswechsel einleiten und endlich die notwendigen Fördermittel den Beruflichen Schulen zur Verfügung stellen.