Meinhardt begrüßt Klage gegen Zwangssprache an Gymnasien

Der mittelbadische FDP-Abgeordnete Patrick Meinhardt begrüßt, dass die Arbeitsgemeinschaft gymnasialer Eltern (ARGE) Klage gegen die Sprachenzwangverordnung des Kultusministeriums einreicht. ?Es ist zwar bedauerlich, dass der Kultusminister nur über den Weg der Klage von seinem bildungspolitischen Irrweg abgebracht werden kann, auch wenn ich hoffe, dass der Minister im letzten Moment noch Einsicht zeigt und das Ruder herumreißt.? Für den FDP-Abgeordneten Patrick Meinhardt ist es ein gutes Zeichen, dass so viele Eltern aus Mittelbaden mit ihrer finanziellen Unterstützung die Klage möglich machen. Meinhardt, der auch selbst mit 1000 Euro die Klagekosten sponsert, hofft, dass in einer Eilentscheidung die Verordnung nicht zum kommenden Schuljahr in Kraft gesetzt wird. ?Die klare Beeinträchtigung des Elternwillens, die Benachteiligung der mathematisch-naturwissenschaftlichen Ausbildung an Gymnasien und der lateinischen Sprache sind für mich genauso wichtige Punkte gegen die Verordnung wie die Tatsache, dass die Einschränkung der Wahlfreiheit bei den Sprachen klar gegen das Konzept der Selbstständigen Schule steht?, so Meinhardt. ?Der Alleingang des Ministers verstößt gegen den Geist des Koalitionsvertrags.?