Laurischk: „Ehrenamtliches Engagement braucht verläßliche Politik“

(Berlin) Zur beginnenden Aktionswoche des bürgerschaftlichen Engagements erklärt die Sprecherin für bürgerschaftliches Engagement der FDP-Bundestagsfraktion Sibylle Laurischk:

Das ehrenamtliche Engagement von Bürgern ist Kern der Bürgergesellschaft. Es darf nicht verunsichert werden durch kurzsichtige Signale, dass hier Einsparpotential zu finden sei. Für die eigenen Interessen und die Anderer einzustehen, Menschen in Not zu helfen und dabei keine Gegenleistung zu erwarten, ist direkter Ausfluß des liberalen Verständnisses vom "Bürgertum" an sich.

Das Ehrenamt ist nicht der Lückenbüßer des Staates. Es darf nicht zum Hansaplast für den sich zurückziehenden Staat werden. Und wenn sich der Staat schon immer häufiger aus Bereichen zurückzieht, in denen er stillschweigend auf bürgerschaftliches Engagement setzt, um die entstehenden Lücken zu schließen, darf er zumindest nicht auch noch die Unterstützung des Ehrenamtes reduzieren.