Landesvorstand der FDP BW spricht sich für Weiterbetrieb von Kernkraftwerken als temporärer Baustein für mehr Versorgungssicherheit aus

Der Landesvorstand der FDP Baden-Württemberg hat sich auf seiner heutigen Klausurtagung in Heidelberg angesichts der gegenwärtigen Energiekrise für den Weiterbetrieb der drei sich noch in Betrieb befindlichen Kernkraftwerke in Deutschland über ihr Laufzeitende hinaus ausgesprochen.

Hierzu erklärt der stellvertretende Landesvorsitzende Dr. Hans-Ulrich Rülke MdL:

„Der völkerrechtswidrige Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine macht ein Umdenken in der Energiepolitik erforderlich. Alle gesellschaftlich akzeptierten Energieträger müssen die Chance erhalten, zum Energiemix beizutragen und so die Abhängigkeit von russischem Gas zu verringern. Hierfür wollen wir auch die Potenziale der deutschen Kernkraftwerke weiterhin nutzen.“

Ein weiterer Schwerpunkt der Beratungen war ein vom Landesvorsitzenden Michael Theurer MdB eingebrachtes Thesenpapier für eine Strukturreform und Modernisierungsagenda der FDP Baden-Württemberg. Dieser Prozess soll nun in einem nächsten Schritt in die Partei hineingetragen und mit den Kreisvorsitzenden sowie auf Regionalkonferenzen beraten werden.

Michael Theurer erklärt hierzu:

„Dies ist der Auftakt zu einem Modernisierungsprozess, den wir jetzt intensiv vorantreiben werden. Die FDP Baden-Württemberg blickt mit dem Doppelwahljahr 2021 auf eines der erfolgreichsten Jahre ihrer Geschichte zurück. Diesen Schwung gilt es nun mitzunehmen, um auch für die Herausforderungen der Zukunft bestens gerüstet zu sein.“

Den Beschluss „Weiterbetrieb von Kernkraftwerken als temporärer Baustein für mehr Versorgungssicherheit“ finden Sie hier: https://www.fdpbw.de/dokument/beschluss-weiterbetrieb-von-kernkraftwerken-als-temporaerer-baustein-fuer-mehr-versorgungssicherheit/