Kluck: Feuerwehren sollten immer auf dem neuesten Stand der Technik sein

Die Ausrüstung der Feuerwehren in Stadt und Land muss nach Auffassung der Liberalen immer auf dem neuesten Stand der Technik sein. ?Diese Gegenleistung sind Staat und Kommunen den Frauen und Männern schuldig, die mit großem Engagement und oftmals mit persönlichem Risiko für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger sorgen?, sagte der innenpolitische Sprecher Hagen Kluck beim Feuerwehrkongress der FDP/DVP-Fraktion im Landtag. Die ?Faszination Technik? sei auch für die Nachwuchswerbung der Wehren wichtig. ?Junge Leute lassen sich so für die Arbeit der Feuerwehren begeistern?, so Kluck. Der Frak-tionsvorsitzende Dr. Hans-Ulrich Rülke sprach den rund 100 Vertretern der Feuerwehren ?hohe Anerkennung für den ehrenamtlichen Einsatz Ihrer Kollegen und Kolleginnen bei Tag und Nacht aus.? Rülke: ?Diese besondere Art des Ehrenamts kann nicht genug herausgestellt werden?.
Der FDP-Bundestagsabgeordnete Hartfrid Wolff warnte als Mitglied im Beirat des Deutschen Feuerwehrverbands vor allzu viel hemmenden Einfluss auf die deutschen Feuerweh-ren durch die Europäische Union. ?Länder und Kommunen müssen die Entscheidungsträger bleiben?, so Wolff. Der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg, Dr. Frank Knödler, setzte sich dafür ein, die gesetzlichen Sicherheitsvorschriften, beispielswei-se bei Veranstaltungen mit großen Menschenansammlungen, konsequent umzusetzen.
In der Diskussionsrunde nahmen Thomas Egelhaaf, Schulleiter der Landesfeuerwehrschule Bruchsal, Feuerwehr-Landesjugendleiter Thomas Häfele und Dr. Rolf Schildknecht, Vorsitzender der Fachgemeinschaft Feuerwehrtechnik im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau, Stellung zu Neuerungen im Bereich der Feuerwehrtechnik, zu Entwicklungen im Bereich des Ehrenamts und der Nachwuchsarbeit angesichts des demographischen Wandels, zur Vernetzung im Katastrophenschutz und zur finanziellen Situation der Feuer-wehren im Land.