Homburger: „Wettbewerbssituation darf nicht weiter zu Lasten der südbadischen Landwirte verschlechtert werden“

(Stuttgart) Die FDP-Landesvorsitzende und Hilzinger Bundestagsabgeordnete, Birgit Homburger, erklärt zum heutigen Bericht der Badischen Zeitung, demzufolge bereits 123 Schweizer Landwirte für ihre auf deutschem Gebiet liegenden Flächen EU-Fördermittel beantragt hätten:

"Ich habe vollstes Verständnis für die Empörung deutscher Landwirte über aktuelle Medienberichte, nach denen Landwirte aus der Schweiz zukünftig eine Doppelförderung erhalten sollen. Es kann nicht sein, dass die Wettbewerbssituation sich weiter zulasten deutscher Landwirte verschlechtert."

Auf Initiative Homburgers hat die FDP-Bundestagsfraktion in der vergangenen Woche die Wettbewerbsnachteile deutscher Landwirte gegenüber Landwirten aus der Schweiz in einer Kleinen Anfrage an die Bundesregierung thematisiert.

Homburger: "Die Kleine Anfrage soll unter anderem die Auswirkungen einer Doppelförderung von Schweizer Landwirten und mögliche Nachteile für die deutsche Agrarstruktur genau beleuchten und klären, welche politischen Handlungsoptionen die Bundesregierung in Erwägung zieht, um die Interessen der deutschen Landwirte zu sichern." Dabei sei die Bundesregierung auch aufgefordert worden, zu ihrer Position zur Bundesratsinitiative des Landes Baden-Württemberg Stellung zu nehmen.