Homburger: Verdi diskreditiert fleißige Bürgerinnen und Bürger

Zur Aufstellung einer Vermögensuhr durch die Gewerkschaft Verdi in Stuttgart erklärt die FDP-Landesvorsitzende Birgit Homburger MdB:

Die Gewerkschaft Verdi verfolgt mit ihrer Aktion nur ein Ziel: eine Neiddebatte anzuzetteln. Die Vermögensuhr gibt keinerlei Auskunft über die Verteilung der Vermögen. Gerade in Baden-Württemberg gibt es viele fleißige und sparsame Bürgerinnen und Bürger, die für’s Alter vorsorgen und sich dafür Rücklagen schaffen. Der Staat und die gesamte Gesellschaft sollten dafür dankbar sein.

Es sind genau diese Menschen, die unser Gemeinwesen stabil halten und nicht zu allererst immer nach dem Staat rufen. Sie brauchen faire Bedingungen und Leistungsgerechtigkeit und nicht, wie von Verdi in seiner Stellungnahme insinuiert schon wieder Steuererhöhungen. Angesichts der höchsten Steuereinnahmen aller Zeiten sollte auch Verdi nicht zuerst an Steuererhöhungen, sondern zu allererst für Haushaltskonsolidierung durch vernünftiges Wirtschaften des Staates plädieren.

Das Ziel von Verdi ist eine Neiddebatte. Die Neiddebatte diskreditiert genau die Bürgerinnen und Bürger, auf die unsere Gesellschaft angewiesen ist. Auch für die Erwirtschaftung des Steueraufkommens. Gerade eine Gewerkschaft müsste das eigentlich wissen.