Homburger: Umweltbundesamt bestätigt FDP-Forderung nach Vereinfachung der Mülltrennung

(Berlin) Unter Berufung auf das Umweltbundesamt (UBA) berichtet die FAZ vom heutigen Tag über das ökologische und ökonomische Potential moderner Sortiertechniken. Hierzu erklärt die umweltpolitische Sprecherin und stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Birgit HOMBURGER :
Die FDP begrüßt die Haltung des UBAs für eine Vereinfachung der Mülltrennung. Im Gegensatz zu seiner Behörde hat sich
Bundesumweltminister Jürgen Trittin mit Händen und Füßen dagegen gewehrt, technischen Fortschritt zur Kenntnis zu nehmen.
Das früher für die Mülltrennung angeführte Argument, eine ökologisch hochwertige Verwertung verlange eine getrennte Erfassung, hat in dieser Allgemeinheit keine Gültigkeit mehr. Schließlich lassen sich bei entsprechender Organisation der Abfallentsorgung erhebliche Kostensenkungspotentiale erschließen. Dies hat jetzt auch das UBA bestätigt. Restmüll und Verpackungsabfälle (gelbe Tonne) können gemeinsam über ein und dieselbe Tonne gesammelt und anschließend maschinell getrennt werden, ohne dass beim Umweltschutz Abstriche gemacht werden müssen. Im Gegenteil zeigen Untersuchungen, dass im Restmüll mindestens genauso viel verwertbares Material ist wie im Gelben Sack, mitunter sogar mehr.
Die FDP hatte deshalb in dieser Legislaturperiode in einem Antrag an den Deutschen Bundestag aus ökologischen und ökonomischen Gründen eine entsprechende Vereinfachung der Mülltrennung gefordert. Dies wurde von Rot-Grün abgelehnt. Die FDP wird sich auch weiterhin dafür einsetzen, die Mülltrennung zu vereinfachen.
Die FDP will den für die Abfallentsorgung zuständigen Gebietskörperschaften die Chance eröffnen, die technischen Möglichkeiten zu nutzen. So kann die Abfallentsorgung je nach örtlichen Gegebenheiten so organisiert werden, dass sie ohne Abstriche bei den ökologischen Anforderungen für die Bürgerinnen und Bürger einfacher und kostengünstiger wird.