Homburger: ?Übergangszeiten können an falscher Struktur nichts ändern.?

(Stuttgart) Zu den Äußerungen von Ministerpräsident Günther Oettinger, auf Änderungen zugunsten der ambulanten Versorgung bei der geplanten Gesundheitsreform zu drängen , erklärt die Landesvorsitzende der FDP, Birgit Homburger:

?Der Gesundheitsfonds ist bürokratischer Murks. Äußerungen der Krankenkassen zeigen, dass mit steigenden Beitragssätzen gerechnet werden muss. Trotzdem können die Versicherten nicht mit einer verbesserten Versorgung rechnen. Die bundesweite Vereinheitlichung ärztlicher Honorare ist dabei nur ein falsches Detail in einer falschen Gesamtstruktur.

Murks bleibt Murks, daran ändert auch eine Übergangszeit bei den vereinheitlichten Honoraren nichts. Nach den augenblicklichen Plänen werden die Menschen in Baden-Württemberg auf jeden Fall Mehrbelastungen tragen müssen. Mindestens 100 Millionen Euro pro Jahr sind sehr viel Geld.

Die FDP Baden-Württemberg fordert daher Sozialministerin Dr. Monika Stolz auf, endlich die Interessen Baden-Württembergs klar wahrzunehmen und eine Initiative zur Verschiebung des Gesundheitsfonds auf den Weg zu bringen.?