Homburger: Trittin soll handeln statt träumen

(Berlin) Zu den Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), dass die Bundesregierung das nationale Klimaschutzziel verfehlen wird, erklärt die stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion und umweltpolitische Sprecherin, Birgit Homburger:

Die Berechnungen des DIW entlarven das von Rot-Grün angestrebte Ziel einer Reduktion der CO2-Emissionen um 40 Prozent bis 2020 als Träumerei. Es wird laut DIW nicht einmal das kleinere, näher liegende Ziel von 25 Prozent bis 2005 erreicht.
Noch zu Regierungszeiten der FDP wurde beschlossen, die nationalen CO2-Emissionen bis 2005 gegenüber 1990 um 25 Prozent zu senken. Hieran hält die FDP nach wie vor fest. Die Berechnungen des DIW zeigen aber, dass es „aussichtslos“ ist, dieses Ziel mit der Klimapolitik der Bundesregierung erreichen zu wollen. Voraussetzung hierfür ist eine moderne Klimapolitik unter Einbeziehung der flexiblen Mechanismen des Kyoto-Protokolls.
Die FDP fordert Bundesumweltminister Jürgen Trittin auf, endlich ein Energiegesamtkonzept vorzulegen, mit dem realistischerweise das nationale Ziel bis 2005 erreicht wird. Die FDP fordert Bundesumweltminister Trittin auf, endlich zu handeln statt zu träumen.