Homburger: Transrapid-Chance ergreifen

Zur Vorstellung der Machbarkeitsstudien für die Transrapid-Strecken in Nordrhein- Westfalen und Bayern erklärte die FDP-Sprecherin für Mobilitätspolitik, Präsidiumsmitglied Birgit Homburger, heute in Berlin:

?Nach den positiven Ergebnissen der Machbarkeitsstudien sind die Bundesregierung und die Länder Bayern und Nordrhein-Westfalen aufgefordert, keine weitere Zeit zu verlieren. Planung, Finanzierung und Realisierung der Anwendungsstrecken für das deutsche High-Tech-Produkt können nun ohne weitere Verzögerung in Angriff genommen werden.

Nachdem Rot-Grün aus ideologischen Gründen die ursprüngliche Anwendungsstrecke zwischen Berlin und Hamburg gestoppt hat, bietet sich nun eine zweite Chance für das Projekt. Die Gelder für das Betriebssystem müssen privat aufgebracht werden. Hier ist der zukünftige Betreiber in der Pflicht. Keinesfalls darf die Finanzierungslücke von rund 2,5 Mrd.€ mit Haushaltsmitteln aus der ÖPNV-Förderung des Bundes oder durch Kürzungen der Infrastrukturinvestitionen für andere Verkehrsträger gestopft werden.

Die FDP unterstützt die innovative Transrapid-Technologie. Wir wollen, dass die Magnetschwebetechnik als zusätzlicher Verkehrsträger ,Eurorapid’ die Verkehrsinfrastruktur in Europa sinnvoll ergänzt.”