Homburger: ?Neue PISA-Ergebnisse zeigen dringenden Handlungsbedarf?

Die Landesvorsitzende der FDP Baden-Württemberg und stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Birgit Homburger, äußerte sich heute zu den Ergebnissen der neuen PISA-Studie.

Homburger betonte, dass das schlechtere Abschneiden Baden-Württembergs im Vergleich zur vorherigen Studie deutlich mache, wie wichtig Korrekturen in der Bildungspolitik seien. ?Baden-Württemberg steht zwar im bundesweiten Vergleich immer noch gut da, auch wenn es in der aktuellen Studie um einen Platz zurückgefallen ist. Der Vergleich mit anderen Ländern zeigt jedoch, dass das deutsche Bildungssystem nach wie vor international nicht konkurrenzfähig ist?, so die Landesvorsitzende.

Die schlechteren Ergebnisse Baden-Württembergs zeigen laut Homburger die Notwendigkeit von Reformen. Die FDP hat hierzu auf einem Bildungsparteitag im Juni bereits einen umfassenden Maßnahmenkatalog entwickelt. ?Es müssen dringend qualifizierte Sprachtests zwischen dem 3. und 4. Lebensjahr eingeführt werden?, fordert Homburger. Diesen sollten dann bei Bedarf verpflichtende Fördermaßnahmen folgen. Homburger betont: ?Es ist Ziel der FDP, Kinder und Jugendliche frühzeitig zu fordern, aber auch zu fördern.?

Weiterhin fordert die FDP: ?Auch die Eigenverantwortung der Schulen vor Ort muss gestärkt werden, so können sie eigene Schwerpunkte in ihrer pädagogischen Arbeit und schulischen Ausrichtung setzen?. Hierdurch würde ein zusätzlicher Wettbewerb der Schulen untereinander entstehen, von dem die Schüler profitieren. Dem Erreichen dieses Ziels dient auch der Wegfall der Schulbezirke. ?Wir setzen auf Freiheit, Eigenverantwortung, Wettbewerb und Vielfalt. Das Schulsystem muss sich allein an den Bedürfnissen der Schüler und Eltern orientieren, nicht umgekehrt?, fasst Homburger die Forderungen der FDP zusammen.