Homburger: ?Monster bleibt Monster.?

(Stuttgart) Zum heute im Auftrag des Landes vorgelegten Gutachten von Professor Jürgen Wasem über die Auswirkungen der Gesundheitsreform erklärt die FDP-Landesvorsitzende Birgit Homburger:

?Das Gutachten von Professor Wasem enthält zu viele Bedingungen über wünschenswerte regionale Änderungen und den Risikostrukturausgleich, um Entscheidungsgrundlage in finanzieller Hinsicht zu sein.

Selbst wenn es nur 50 Millionen Mehrbelastungen für die Versicherten in
Baden-Württemberg wären, bleibt es immer noch eine Mehrbelastung, die zu
den derzeitigen Ausgleichszahlungen von rund 1 Mrd. Euro noch
hinzukommen. Da hilft es auch nichts, dass Professor Wasem diesen Betrag nach eigenen Angaben für "Peanuts" hält.

Die absehbare Verschlechterung der Leistungen für die Versicherten und das deutliche Anwachsen der Bürokratie sind die wichtigsten Ablehnungsgründe der FDP, die auch durch dieses Gutachten nicht entkräftet werden.

Der Gesundheitsfonds bleibt ein bürokratisches Monstrum, das für erhebliche Umverteilung sorgt. Man kann es nicht schön rechnen: ein bürokratisches Monster bleibt ein Monster. Einem solchen Murks wird die FDP nicht zustimmen.?