Homburger: ?Landesregierung opfert Bildungschancen und gefährdet Bildungsstandort Baden-Württemberg.?

(Stuttgart) Zum Beginn der grün-roten ?Gemeinschaftsschulen? erklärt die FDP-Landesvorsitzende Birgit Homburger:

?Die Landesregierung stellt mit der Einführung der Einheitsschulen ihre veralteten ideologischen Prinzipien über die Interessen der Schülerinnen und Schüler. Bildungschancen werden geopfert, der hervorragende Bildungsstandort Baden-Württemberg damit gefährdet.

Die Einheitsschule ist das Lieblingskind der Landesregierung. Die Modellprojekte sollen bevorzugt werden. Kooperationen zwischen Werkrealschulen und Berufsfachschulen sollen keine Chance mehr haben. Die beruflichen Gymnasien und die frühkindliche Bildung werden vernachlässigt. Gerade die beruflichen Schulen hatten in den letzten Jahren einen erheblichen Anteil daran, dass Kinder aus sozial schwächeren Verhältnissen einen höheren Bildungs-abschluss erreichten.

Bildung ist die soziale Frage unserer Zeit. Mit ihren bisherigen Entscheidungen schränkt die grün-rote Landesregierung Vielfalt und Bildungsoptionen ein. Das geht vor allem zu Lasten von Kindern aus sozial schwächeren Familien.

Die FDP fordert: quantitativen und qualitativen Ausbau der frühkindlichen Bildung, flächendeckend Bildungshäuser, differenziertes Schulsystem, mehr Entscheidungsfreiheit für Schulen vor Ort und bessere individuelle Förderung des Einzelnen.

Nur eine Bildungspolitik, die diese Punkte beherzigt, sichert Zukunftschancen für alle Kinder. Das ist das erklärte Ziel der FDP.“