Homburger: ?Landesregierung geht es um ideologische Ladenhüter.?

(Stuttgart) Zu den Aussagen von Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer und Ministerpräsident Winfried Kretschmann in der heutigen Pressekonferenz erklärt die FDP-Landesvorsitzende Birgit Homburger:

„Die Landesregierung zeigt nun, dass es ihr in der Bildungspolitik in erster Linie um den ideologischen Ladenhüter der Einheitsschule geht. Moderne differenzierte Bildungspolitik im Interesse der Schülerinnen und Schüler sieht anders aus. Dadurch schädigt die Regierung den ausgezeichneten Schulstandort Baden-Württemberg.

Die Einheitsschule ist das Lieblingskind der Landesregierung. Die Modellprojekte sollen bevorzugt werden. Die beruflichen Schulen haben das Nachsehen. Kooperationen zwischen Werkrealschulen und Berufsfachschulen sollen keine Chance mehr haben, die beruflichen Gymnasien werden vernachlässigt. Gerade die beruflichen Schulen hatten in den letzten Jahren einen erheblichen Anteil daran, dass Kinder aus sozial schwächeren Verhältnissen einen höheren Bildungsabschluss erreichten.

Die FDP fordert die Landesregierung auf, mit ihren ideologischen Strukturdebatten aufzuhören und die Bildungspolitik an den Interessen der Schülerinnen und Schüler auszurichten.“