Homburger: Jetzt gilt: Bauen nicht schwätzen

Zur Entscheidung des Aufsichtsrates der Deutschen Bahn AG zu S21 erklärt die FDP-Landesvorsitzende Birgit Homburger MdB:

Die FDP Baden-Württemberg begrüßt das Bekenntnis der Deutschen Bahn AG zu Stuttgart 21. Mit der Entscheidung des Aufsichtsrates das Projekt fortzuführen und den Kostenrahmen hierfür zu erhöhen, hat sich die Deutsche Bahn AG klar positioniert.

Das erwartet die FDP Baden-Württemberg auch von Ministerpräsident Kretschmann. Das Schwadronieren über mögliche Um- oder Ausstiegsszenarien muss endlich aufhören. Wer jetzt noch aussteigen will, verantwortet mindestens 2 Mrd. Euro Ausstiegskosten. So würde Geld verbrannt und Baden-Württemberg bliebe auf Jahre, wenn nicht Jahrzehnte, auf einem maroden Bahnhof und einer veralteten Schieneninfrastruktur sitzen. Das kann auch für Kritiker keine vernünftige Perspektive sein.

Ministerpräsident Kretschmann muss endlich reinen Tisch machen und seinen Verkehrsminister Hermann anweisen der Projektförderpflicht nachzukommen und den ausstiegsorientierten Vollzug zu beenden.

Von der Bahn erwartet die FDP, dass sie die professionelle Realisierung von Stuttgart 21 jetzt mit voller Kraft angeht. Mit Volldampf bauen, nicht schwätzen, muss die Devise sein.