Homburger: Grün-rote Gleichmacherei gefährdet Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg

Zu der von Gewerkschaften und Arbeitgebern der Metallbranche geäußerten Kritik an der grün-roten Bildungspolitik erklärt die FDP-Landesvorsitzende Birgit Homburger MdB:

Die Kritik an der Vernachlässigung des beruflichen Schulwesens wird immer lauter. Auch die Gewerkschaften stimmen längst in den Chor mit ein. Das sollte der grün-roten Landesregierung zu denken geben.

Die Bedenken sind berechtigt. Die einseitige finanzielle Förderung des grün-roten ideologischen Lieblingskindes Gemeinschaftsschule führt zu immer größeren Engpässen in den beruflichen Schulen. Wir brauchen aber auch weiter eine qualitativ hochwertige Ausbildung in unseren Handwerksberufen. Denn für die Umsetzung von Innovationen brauchen wir nicht nur Wissenschaftler und Ingenieure, sondern auch gut ausgebildete Handwerker.

Außerdem haben in den letzten Jahren überdurchschnittlich viele Kinder aus sozial schwachen Familien und Migrantenfamilien über das berufliche Gymnasium den Weg zum Abitur gemacht. Die aktuellen Kürzungen und Umschichtungen führen daher zu einer sozialen Schieflage im baden-württembergischen Bildungssystem.

Die grün-rote Gleichmacherei im Bildungswesen schadet damit auch dem Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg.