Homburger/Goll: Äußerungen des CDU-Generalsekretärs unverständlich

(Stuttgart) Zur Äußerung des CDU-Generalsekretärs Thomas Strobl, die Zustimmung zur Gesundheitsreform im Bundesrat an das Entgegenkommen des Bundes bei Stuttgart 21 zu knüpfen, erklären die FDP-Landesvorsitzende Birgit Homburger MdB und der stellvertretende Landesvorsitzende sowie stellvertretende Ministerpräsident Prof. Dr. Ulrich Goll MdL:

Mit Unverständnis haben die Liberalen das Vorgehen des CDU-Generalsekretärs Thomas Strobl zur Kenntnis genommen. Homburger:
?Ich bin entsetzt, wie der CDU-Generalsekretär solche sachfremden Inhalte verknüpfen kann und damit der Bundesregierung zeigt, wie sie gegenüber dem Ministerpräsidenten auch noch die Daumenschrauben anziehen kann. Einen solchen Kuhhandel machen die Liberalen nicht mit.?

Der stellvertretende Landesvorsitzende der FDP und stellvertretende Ministerpräsident, Prof. Dr. Ulrich Goll, kritisierte: ?In der Sache ist die Gesundheitsreform falsch und Stuttgart 21 richtig. Diese beiden Themen zu verknüpfen ist abenteuerlich und ein abschreckendes Beispiel von Politik, weil jeder sieht, dass es dabei nicht um die Sache geht.?