Homburger: Die Liste grün-roter Sünden ist lang

Zu den Meldungen zum Schuljahresanfang erklärt die FDP-Landesvorsitzende Birgit Homburger MdB:

Gemeinschaftsschule ohne pädagogisches Konzept, einseitige Förderung derselben zulasten aller anderer Schularten, massive Streichungen von Lehrerstellen, Klassenteiler 28 nur für die Gemeinschaftsschule, endloser Koalitionskrach zu G8 / G9, haltlose Vorschläge zur Lehrerausbildung, Diskussionen um das Abschaffen von Sitzenbleiben und ein Abschulungsverbot sowie ein Menschenbild, das vom Schüler als Einheitskind ausgeht etc. pp.. Die Liste der grün-roten Sünden in der baden-württembergischen Bildungspolitik ist lang.

Diese Bildungspolitik wird den individuellen Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler in keiner Weise gerecht. Die Einschränkung der Vielfalt von Bildungsoptionen stellt nicht zuletzt ein großes Problem für Kinder aus sozial schwächeren Familien dar. Denn freie Entfaltung und sozialer Aufstieg werden durch ein möglichst differenziertes Schulsystem mit individueller Förderung am besten befördert. Die grün-rote Landesregierung hingegen macht das Gegenteil und es steht zu befürchten, dass sich daran auch zum neuen Schuljahr nichts ändern wird. Damit gefährdet die grün-rote Landesregierung die Zukunftschancen der jungen Generation.