Homburger: ?Chancenvielfalt und soziale Gerechtigkeit werden auf dem Altar grün-roter Ideologie geopfert“

(Stuttgart) Zur heutigen Regierungspressekonferenz und den Aussagen zur Bildungspolitik erklärt die FDP-Landesvorsitzende Birgit Homburger:

„Die Volksabstimmung zu Stuttgart 21 ist vorbei – der Streit in der Koalition geht weiter. Offenbar nur mühselig hat man sich auf einen halblebigen Kompromiss in der Bildungspolitik einigen können, den das Kabinett dann in weiteren Punkten vollenden soll. Das spricht nicht für Regierungsfähigkeit der Koalitionäre.

Das gut funktionierende baden-württembergische Bildungssystem wird von grün-rot zu einem Versuchslabor mit einer Vielzahl von Schulversuchen umfunktioniert ohne Sinn und Ziel.

Es gibt bereits heute die Möglichkeit, in 9 Jahren Abitur zu machen, an den beruflichen Gymnasien. Diese sind aber das Stiefkind der grün-roten Bildungspolitik. Die Einheitsschulen werden aufgepäppelt, die beruflichen Gymnasien vernachlässigt. Das trifft insbesondere Kinder aus sozial schwächeren Familien und Familien mit Migrationshintergrund.

Grün-Rot verschleudert so unnötig Geld, das an anderer Stelle im Schulsystem dringend fehlt. Die bisher von der Landesregierung eingeleiteten Maßnahmen laufen darauf hinaus, dass die Chancenvielfalt und die soziale Gerechtigkeit auf dem Altar grün-roter Ideologie geopfert werden.“