Homburger: „Ausrüstung und Bewaffnung deutscher Streitkräfte der Sicherheitslage in Afghanistan anpassen“

(Berlin) Zu Überlegungen von Union und SPD, das Afghanistan-Mandat zu ändern, erklärt die stellvertretende Vorsitzende und sicherheitspolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion Birgit Homburger:

Eine Änderung des Afghanistan-Mandats ist nicht erforderlich, denn die Bundeswehr verfügt über ein robustes Mandat. Verbesserungswürdig ist jedoch unverändert die Ausrüstung des deutschen Kontingents in Afghanistan. Darauf hat die FDP bereits mehrfach hingewiesen. Soldatinnen und Soldaten, die dort unter hohem persönlichen Risiko ihren Dienst versehen, haben ein Recht auf die bestmögliche Ausrüstung und Bewaffnung. Angesichts der sich zuspitzenden Sicherheitslage auch im Norden Afghanistans muß die Ausstattung des Fuhrparks mit gepanzerten und teilgepanzerten Fahrzeugen verbessert werden.

Die FDP fordert die Bundesregierung auf, sicherzustellen, dass die Soldatinnen und Soldaten im Einsatz über eine Ausrüstung verfügen, die bestmöglichen Schutz bietet.