„Hohes Wirtschaftswachstum im Land trotz schwierigem wirtschaftlichen Umfeld“

„Baden-Württembergs Wirtschaft hat auch in einem zunehmend schwierigen wirtschaftlichen Umfeld ein beeindruckendes Wachstum hingelegt und mit seiner leistungsfähigen Industrie seine Stärke ausspielen können“, kommentierte Baden-Württembergs Wirtschaftsminister Ernst Pfister die heute vorgelegten Wachstumsraten der Bundesländer für das 1. Halbjahr 2008. Das erfreulich hohe Wachstum von 2,5 Prozent für Baden-Württemberg in der ersten Jahreshälfte ist vor allem den gut laufenden Exportgeschäften und den hohen Unternehmensinvestitionen in Ausrüstungen und Anlagen zu verdanken. Wachstumsmotor im Land war wiederum die Industrie, die ihre wirtschaftliche Leistung um 4,4 Prozent zum Vorjahr recht stark steigerte.

Allerdings ist laut dem Wirtschaftsminister gegen Jahresmitte der Konjunkturhöhepunkt erreicht worden. Die aktuellen Wirtschaftsindikatoren weisen jetzt auf eine langsamere Gangart der Konjunktur hin. Dazu tragen auch die heftigen Turbulenzen der internationalen Finanzmarktkrise bei, die, übertragen von der Weltkonjunktur, erste Bremsspuren in der deutschen Volkswirtschaft hinterlassen. Pfister befürchtet aber nicht, dass die Auswirkungen die baden-württembergische Wirtschaft übermäßig hart treffen werden. „Für das gesamte Jahr 2008 ist ein Wirtschaftswachstum von zwei Prozent so gut wie sicher. Im nächsten Jahr müssen wir allerdings mit einer länger anhaltenden Konjunkturdelle rechnen. Unsere Wirtschaft ist aber so robust und gut aufgestellt, dass wir dies ohne größere Folgen überstehen sollten“, sagte Pfister abschließend.