Heinrich: Einheitliche Testverfahren europaweit notwendig

(Berlin) Zu den aufgetretenen Pannen bei BSE-Tests, erklärt der agrarpolitische Sprecher und parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion, Ulrich Heinrich:

Innerhalb der BSE-Krise nehmen die Pannen kein Ende. Letztes Jahr waren es Exporte von Rindfleisch, bei denen das Risikomaterial nicht einwandfrei entfernt wurde. Auch die Entsorgung des Tiermehls war lange Zeit ein Problem. Heuer sind es Pannen beim BSE-Test. Die Verlierer sind die Verbraucher und die Produzenten. Die Verbraucher, weil ihr Vertrauen in die Fleischprodukte wieder erschüttert worden ist und die Produzenten, weil dieses Vertrauen die Basis für ihren Absatz darstellt.

Das Problem lässt sich nicht dadurch lösen, dass BSE-Tests nur noch in staatlichen Labors durchgeführt werden dürfen. Es bedarf jedoch strenger Zulassungsbedingungen und konsequenter Kontrollen aller Labors.

Ich fordere die Länder eindrücklich auf, diese Missstände zu beheben. Generell erwarte ich, dass die Bundesregierung in Deutschland aber auch in der EU für einheitliche BSE-Testverfahren eintritt.