Goethe Institute sind als Aushängeschilder deutscher Kultur gefordert

Zu den gestrigen Äußerungen von Bundeskanzlerin Merkel zur wichtigen Rolle der Goethe Institute in der auswärtigen Kulturpolitik erklärt der baden-württembergische FDP-Bundestagsabgeordnete Harald LEIBRECHT, Sprecher für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik der FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag:

Die Vermittlung deutscher Kultur im Ausland als wesentlicher Bestandteil der deutschen Außenpolitik muss weltweit in einer ansprechenden Art und Weise vorgenommen werden. Das ist das ?A & O?, wenn die Bürger anderer Länder sich für Deutschland und seine Kultur begeistern sollen.
Bundeskanzlerin Merkel hat heute bei ihrem Besuch der Münchener Zentrale des Goe-the Instituts gerade auch die besondere Bedeutung der Goethe Institute als Aushänge-schilder deutscher Kultur im Ausland betont. Nach den überfälligen Umstrukturierungen der schwerfälligen Zentrale in den letzten Jahren sind die Goethe Institute nun gefordert diesem Anspruch gerecht zu werden. Wenn man sich die Beispiele einiger Goethe Institute – so zum Beispiel in Namibia oder Japan – vor Augen hält, kann man nicht sagen, dass alle der 132 Goethe Institute in ansprechender Art und Weise die Darstellung unserer Kultur im Ausland prägen und repräsentieren. Hier gibt es noch an einigen Stellen Nachholbedarf. Nach den Umstrukturierungen der letzten Jahre und einer Budgeterhö-hung um 7,5% im neuen Bundeshaushaltsplan sind die Goethe Institute weltweit gefor-dert ihrem Ruf als Aushängeschilder deutscher Kultur im Ausland gerecht zu werden.