Fauser: Stufenweise mehr Flexibilität bei Schornsteinfegern

Die mittelstandspolitische Sprecherin der FDP/DVP-Fraktion, Beate Fauser, erklärte in einer Landtagsdebatte über künftige Veränderungen im Schornsteinfegerwesen:

?Ab dem 1. Januar 2013 kann sich jeder Hauseigentümer seinen eigenen Schonsteinfeger wählen und die Preise mit ihm frei vereinbaren.
Mit dem Gesetzentwurf über die Zuständigkeiten nach dem Schornsteinfeger-Handwerksgesetz, das wir heute beraten, wird ein Teil des Reformgesetzes umgesetzt. Anstelle der Übertragung eines Kehrbezirks bis zur Rente aus einer Bewerberliste, werden die frei werdenden Bezirke alle sieben Jahre neu ausgeschrieben. Da-mit soll auch jüngeren Bewerbern die Chance zu einem früheren Einstieg in die Berufslaufbahn gegeben werden. Die fachliche Qualifikation wird weiter verbessert.
Das Auswahlverfahren soll durch verschiedene Kriterien bestimmt werden: Noten der Gesellen und Meisterprüfung, Erfahrungen im Beruf als Kehrbezirksinhaber, Weiter-bildungsmaßnahmen und Ortskenntnisse.

Nach einem Punktesystem wird der Bewerber mit der Zustimmung der unteren Verwaltungsbehörde und weiterer sachkundiger Dritter für sieben Jahre bestimmt. Dies ist ein erster Schritt zu mehr Wettbewerb im Schonsteinfegewesen.?