Dr. Noll fordert rasche Umsetzung des neuen Ladenschlussgesetzes

(Stuttgart) Der Fraktionsvorsitzende der FDP/DVP-Landtagsfraktion, Dr. Ulrich Noll, begrüßte die Entscheidung des Bundesrats, wonach künftig die Länder für die Ladenschlusszeiten zuständig sein sollen. Noll: ?Besonders erfreulich ist, dass nun eine von der FDP seit vielen Jahren erhobene Forderung umgesetzt werden kann.? Der FDP/DVP-Fraktionsvorsitzende forderte, dass nun Bund und Land das Gesetzgebungsverfahren zügig umsetzen, um Verzögerungen zu vermeiden.

?Die Entscheidung eines Einzelhändlers, wann er sein Geschäft öffnen möchte, darf nicht länger unter staatlicher Bevormundung stehen. Die starre und bürokratische Regulierung des Konsumverhaltens ist ein Relikt der 50er Jahre, das nicht mehr in die moderne Dienstleistungsgesellschaft passt. Länder wie Frankreich, Großbritannien oder Spanien machen uns schon lange vor, wie es geht?, sagte Noll.

Der bisherige praktizierte Schutz der Sonn- und Feiertage bleibe selbstverständlich erhalten. Mit der Öffnung der Ladenschlusszeiten werde eine wichtige Voraussetzung für den Erhalt von bestehenden Arbeitsplätzen sowie für die Begründung neuer, flexibler gestalteter Beschäftigungsverhältnisse geschaffen.

Eine Freigabe der Ladenöffnungszeiten an Werktagen nutzt nach den Worten Nolls nicht nur den Verbrauchern, sondern auch dem Einzelhandel, der mit innovativen Ideen und flexiblen Öffnungszeiten punkten könnten. Noll: „Die Freigabe der Öffnungszeiten bedeu-tet für den Handel keinen Zwang, sondern eine Chance.“