Döring: „Zur Nullverschuldung gibt es keine Alternative!“

(Stuttgart) Der baden-württembergische FDP-Landesvorsitzende, Wirtschaftsminister Walter Döring hat die Forderungen des DGB Baden-Württemberg, das Ziel der Nullverschuldung kurzfristig aufzugeben, scharf zurückgewiesen. ?Den Weg in den Verschuldungsstaat wird die FDP nicht mitmachen. Die heutigen Probleme sind auch Auswirkungen einer falschen Politik früherer Jahre. Wer heute neue Schulden macht, der sorgt für neue Steuern von morgen und nimmt zukünftigen Generationen noch mehr Handlungsspielräume. Mit der Nullverschuldung wollen wir aber wieder neue Spielräume gewinnen?, so Döring.

„In Baden-Württemberg handelt die FDP/CDU-Koalition schon längst und hat auch die größten Erfolge am Arbeitsmarkt nachzuweisen. Mit Programmen für die theorieschwächeren Auszubildenden, mit den Ausbildungsplatzgesprächen, mit dem Programm für die über 50-jährigen Arbeitslosen und den Qualifizierungsmaßnahmen aus der Landesstiftung wird in Baden-Württemberg schon gehandelt während andere noch mit ruhiger Hand im Schoß rumsitzen“, erklärte Döring.Der DGB müsse einmal selbst überlegen, wie er den Arbeitsmarkt flexibler gestalten könne und damit Arbeitslosen einen Job ermögliche. „Wer nur fordert und nichts tut, obwohl er könnte, der wirkt nicht sehr glaubwürdig“, so Döring abschließend.